Hund und Mensch leben Seite an Seite, ein Leben lang.

Lebensretter, Spürnase, Therapieassistent, Sportpartner, Seelentröster, Freund. Doch wie ist dieses besondere Zusammenleben von Hund und Mensch eigentlich möglich? Welche Aufgaben kann ein Hund übernehmen und wie fühlt er sich dabei? Welche Bedeutung hat dabei die Bindung zwischen Hund und Mensch? Erfahren sie mehr über das Leben von Hund und Mensch, Seite an Seite.

Wir freuen uns, Ihnen einen kurzen Überblick über unser Tagungsprogramm für die Tierärztliche  Parallelveranstaltung geben zu können. Das Tagungsprogramm der Hauptveranstaltung findet in zeitlich abgeänderter Reihenfolge statt.

 

Im Preis inbegriffen sind: Tagungsteilnahme, Verpflegung (während der Veranstaltung), Teilnahme am Meet & Greet, sowie an den Workshops während des Tagungsprogramms am Samstag
(ausgeschlossen Ganztagesworkshop)
Verpflegung:
Häppchen (vormittags- und nachmittags) und 3-Gänge-Buffet (Samstag- und Sonntagmittag)
Das Mitbringen Ihres Hundes ist während der Veranstaltung nach Absprache möglich. Es sind ausschließlich sozialverträgliche Hunde gestattet. Für das Mitbringen Ihres Hundes fallen zusätzliche Gebühren an. Aus Rücksicht auf Ihre Hunde und den Ablauf der Veranstaltung bitten wir Sie allerdings, von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch zu machen.
Abendprogramm: Am Freitag und Samstagabend bieten wir Ihnen verschiedene Programmpunkte zum Netzwerken an.
Eine Anmeldung zum Abendprogramm ist erforderlich.
 
Tagungsprogramm der Tierärztlichen Veranstaltung als PDFDownload PDF 1MB 

13:30 - 14:30

SAAL 2

Empfang

Thomas Kleinen
Herzlich willkommen

14:30 - 14:45

SAAL 2

Einführung

Ralf Meurer
& Judith Kaudewitz
& Christin Arnold
Einführung in den aktuellen Stand der Wissenschaft der praktischen Arbeit der Mensch-Hund-Interaktion.
Seite an Seite, ein Leben lang. Das Zusammenleben von Hund und Mensch fasziniert uns schon seit jeher. Die moderne Wissenschaft ermöglicht es uns, den Hund nicht mehr nur auf Verhaltensebene, sondern auch auf neuropsychologischer Ebene kennen zu lernen. Auch wenn viele subjektive Empfindungen des Hundes unerforscht bleiben werden, können wir anhand bildgebender Verfahren sowie Vergleichen von Hirnstrukturen und deren Funktionen beim Menschen ein viel klareres Bild von den inneren kognitiven und emotionalen Prozessen des Hundes erlangen. Diese Erkenntnisse haben Auswirkungen auf den Umgang mit dem Hund und sollten auch bisherige Erziehungsmethoden hinterfragen. In diesem Beitrag werden die Chancen und Probleme der engen Beziehung zwischen Hund und Mensch aus wissenschaftlicher, tierschutzrechtlicher, humanpsychologischer und veterinärmedizinischer Sicht erörtert. Können Hund und Mensch ein Leben lang Seite an Seite gehen und den Bedürfnissen der jeweiligen Individuen dabei gerecht werden?

14:45 - 15:45

SAAL 2

VITA-Teams: Seite an Seite ein Hundeleben lang

Ariane Volpert
Tatjana Kreidler

Voraussetzungen, Philosophie, Methode und Wirkungen
VITA-Teams berichten aus ihrem Leben mit einem VITA- Assistenzhund

Der Vortrag stellt den gemeinnützigen Verein VITA e.V Assistenzhunde vor, der Assistenzhunde für Menschen mit Handicap ausbildet und die Mensch-Hund-Teams ein Hundeleben lang begleitet und unterstützt. Basierend auf der „Kreidler-Methode“ werden die Voraussetzungen und der Weg zu einem partnerschaftlichen Miteinander von Tier und Mensch aufgezeigt. Die Wirkungen auf allen Ebenen (psychisch, physisch, sozial und kognitiv) werden geschildert, einige spezielle Projekte näher beleuchtet. VITA-Teams berichten und veranschaulichen ganz persönliche Erfahrungen.

16:00 - 16:15

SAAL 2

Pause

Kaffeepause & Posterpräsentation

16:00 - 17:15

SAAL 2

Faszination Kind und Hund

Elke Lachmann
In Fortsetzung des Beitrages "Kind & Hund" von Dr. Richard Bey auf der Tagung Hund & Psychologie 2016 berichtet Frau Lachmann aus ihrer praktischen Arbeit mit Hunden in unterschiedlichen Einrichtungen. Sie gibt einen Einblick in die Facetten der Kind-Hund-Interakion sowie ihrer praktischen Erfahrungen in der Hundeschule, in der Assistenzhundeausbildung sowie dem therapeutischen Einsatz von Hunden.

17:15 - 18:30

SAAL 2

Alter Hund – na und !? Training und Beschäftigung für Hundesenioren

Michaela Hares
& Judith Kaudewitz
In diesem Vortrag wird Michaela Hares ein besonderes Augenmerk auf den alten oder körperlich eingeschränkten Hund legen. Mit etwas Wissen und kreativen Trainingsideen ist es möglich unserer Hunde bis ins hohe Alter zu kognitiv zu beschäftigen und somit fit zu halten. Dabei wird auf gymnastische Übungen, Muskelaufbau und – erhaltung eingegangen, ebenso wie auf die kognitive Beschäftigung des Hundes im Alter.

19:30 - 21:00

Dinner

Am Freitagabend haben Sie die Möglichkeit an einem köstlichen Dinner teilzunehmen und sich mit Kolleginnen und Kollegen in einem gemütlichen Setting auszutauschen.
Bei Interesse an dem Dinner ist eine separate Anmeldung notwendig. Es entstehen zusätzliche Kosten für das Dinner.

08:30 - 09:30

SAAL 2

Empfang

Thomas Kleinen

Herzlich willkommen

09:30 - 09:45

SAAL 2

Einführung

Ralf Meurer
& Judith Kaudewitz
& Christin Arnold
Seite an Seite, ein Leben lang. Das Zusammenleben von Hund und Mensch fasziniert uns schon seit jeher. Die moderne Wissenschaft ermöglicht es uns, den Hund nicht mehr nur auf Verhaltensebene, sondern auch auf neuropsychologischer Ebene kennen zu lernen. Auch wenn viele subjektive Empfindungen des Hundes unerforscht bleiben werden, können wir anhand bildgebender Verfahren sowie Vergleichen von Hirnstrukturen und deren Funktionen beim Menschen ein viel klareres Bild von den inneren kognitiven und emotionalen Prozessen des Hundes erlangen. Diese Erkenntnisse haben Auswirkungen auf den Umgang mit dem Hund und sollten auch bisherige Erziehungsmethoden hinterfragen. In diesem Beitrag werden die Chancen und Probleme der engen Beziehung zwischen Hund und Mensch aus wissenschaftlicher, tierschutzrechtlicher, humanpsychologischer und veterinärmedizinischer Sicht erörtert. Können Hund und Mensch ein Leben lang Seite an Seite gehen und den Bedürfnissen der jeweiligen Individuen dabei gerecht werden?

09:45 - 11:15

SAAL 2

Emotionen im Zusammenleben mit dem Hund

Dr. Voß
Lange Zeit wurden Tiere als emotionslose Wesen angesehen, um sie vom „Höhepunkt der Schöpfung“ Mensch abzugrenzen. Mittlerweile hat sich diese Sichtweise geändert und moderne Erkenntnisse aus der Kognitionsforschung und Neurobiologie belegen, dass Basisemotionen bei vielen höheren Spezies im Tierreich zu finden sind. Auch Hunde, die sich in ausgeprägten Sozialstrukturen bewegen, müssen emotional „fähig“  sein, um sich im sozialen Gefüge zurechtzufinden. Was Haushunde gegenüber vielen Tierarten hervorhebt, ist die Tatsache, dass Emotionen nicht nur innerhalb der eigenen Art eine große Rolle spielen, sondern dass viele emotionale Aspekte auch im Zusammenleben mit dem Menschen Anwendung finden.
Emotionen regeln also artübergreifende Sozialstrukturen, nehmen Einfluss auf die Effektivität von Lernverhalten und modulieren Wahrnehmung und Entscheidungsprozesse in unterschiedlichen Lebenssituationen.
Im Vortrag werden Emotionen unter neuro- und verhaltensbiologischen Aspekten betrachtet und im Kontext „Mensch & Hund“ diskutiert.

11:15 - 12:15

SAAL 2

Bekommt Flocki im Himmel auch seine Lieblingswurst ?

Dr. Karl-Heinz Bassy
Der Tod eines Tieres als theologisches Problem in einer postchristlichen Gesellschaft
Über einen Zusammenhang von religiösen Traditionen und dem Leiden von Tieren in jüdisch – christlichen Gesellschaften besteht weitgehend Konsens. Es wundert darum nicht, daß Theologie und Kirche bei der Trauerbewältigung infolge des Todes eines Tieres weitgehend sprachlos geblieben sind. In diesem Vortrag werden religions-, theologie- und kulturgeschichtliche Aspekte betrachtet, die dieser selbstverschuldeten Ohnmacht entgegenwirken. Ziel ist es, Hilfestellungen für eine theologisch und philosophisch fundierte Sprachfähigkeit angesichts der Trauer um ein Tier zu geben. Elemente der pastoralpsychologischen Trauerforschung werden dabei berücksichtigt.

12:15 - 12:30

SAAL 2

Pause

Kaffeepause & Posterpräsentation

12:30 - 14:00

SAAL 2

Endo- und Ektoparasatine beim Hund – Zoonosegefahr?

Dr. Piturru
Sie finden sich überall: auf Gräsern und Büschen, auf Wiesen, in Waldgebieten und sogar in Stadtparks. Jeder Hundebesitzer entdeckt sie auf seinem Vierbeiner mehr oder weniger regelmäßig: Parasiten.
Parasiten sind alles andere als nur lästige Schmarotzer und einige wie beispielsweise die Zecken werden bisweilen sogar als die „gefährlichsten Tiere in Deutschland“ bezeichnet. Denn sie können viele wichtige Krankheitserreger auf den Hund übertragen (die Babesiose, die Borreliose, die Anaplasmose, die FSME, etc…. Werden Hunde mit auf Reisen genommen, sind je nach Land noch weitere wichtige Erreger zu beachten.

14:00 - 15:00

Pause

Mittagspause
3-Gänge Buffet

15:00 - 16:45

SAAL 2

Im Bann der Sinne : Was kann der Hund, was wird er nie können, ein physiologischer Kompass

Prof. Dr. Schröder
Was kann der Hund, was wird er nie können, ein physiologischer Kompass
Anatomie und Physiologie der Sinnesorgane des Hundes : Vergleich Welpe, ausgewachsener Hund, alternder Hund. Konsequenzen für das Verhalten, physiologische Konsequenzen für Ausbildung, Training und lebenslange Begleitung

16:45 - 17:00

SAAL 2

Pause

Kaffeepause & Posterpräsentation

17:00 - 18:30

SAAL 2

Podiumdisskusion

Dr. Karin Hediger
Ariane Volpert
Michaela Hares
Prof. Dr. Schröder
Dr. Karl-Heinz Bassy
Chancen und Probleme des Einsatzes von Hunden in tiergestützten Interventionen.
In dieser Podiumsdiskussion geht es zunächst um den Einsatz von Hunden im Zusammenleben mit dem Menschen bis hin zu therapeutischen Maßnahmen des Menschen mit dem Hund. Experten aus verschiedene Bereichen sollen konkrete Themen an Hand von wisscnschaftlich belegten Ansätzen und Fallbeispielen diskutieren und die Optionen, Notwenigkeiten und Möglichkeiten eines integrativen Therapieanatzes mit Hilfe eines Hundes abwägen. Die Diskussionsteilnehmer sollen jeweils ihren Standpunkt aus den verschiedenen Fachbereichen darlegen und gemeinsam das Thema aus tierschutzrechtlicher, humanpsychologischer, veterinärmedizinischer und therapeutischer Sicht beleuchten.

19:00 - 20:00

Meet & Greet

Am Samstagabend laden wir Sie ein, sich in gemütlicher Atmosphäre des Schlosses mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen und zu vernetzen. Es entstehen keine weiteren Kosten.
Eine Anmeldung ist für unsere Planung erforderlich

20:00 - 21:30

Dinner

Am Samstagabend haben Sie die Möglichkeit im Kasteel Vaalsbroek an einem köstlichen Dinner teilzunehmen und sich mit Kolleginnen und Kollegen in einem gemütlichen Setting auszutauschen.
Bei Interesse an dem Dinner ist eine separate Anmeldung notwendig. Es entstehen zusätzliche Kosten in Höhe von 35,00 € zzgl. Getränke für das Dinner.

TIERÄRZTLICHE VERANSTALTUNG

- Workshops

Samstag 17.02.2018

17:00 - 18:30

Workshop I

Barbara Thiel
Einfluss der Ernährung auf das Verhalten des Hundes
„Du bist, was Du (fr)isst“ hört man häufig von Hundehaltern oder auch von Hundetrainern. Oft findet man gut gemeinte Ratschläge, Verhaltensauffälligkeiten des Hundes mit einer Futterumstellung zu begegnen, oder zusätzlich zu einer Verhaltenstherapie bestimmte Ergänzungsfuttermittel zu verabreichen. Erfahren Sie in diesem Vortrag, wie es um den Wahrheitsgehalt sowie die Chancen und Risiken dieser Empfehlungen bestellt ist!

17:00 - 18:30

Workshop II

Katharina Krönung
„Bindungsverhalten“ - Eigenes Auftreten und die Wirkung auf Andere.
In dem Workshop referiert die approbierte Psychologische Psychotherapeutin über das menschliche Bindungsverhalten und die Wirkung der eigenen Person auf Andere. In diesem Workshop werden neben die Wirkungen des eigenen Auftretens auf Andere auch parallelen gezogen zum Bindungverhalten von Menschen zu Tieren und wie dieses im Rahmen von tiergestützten Interventionen betrachtet und genutzt werden können. Der Schwerpunkt dieses Workshops liegt auf dem menschlichen Bindungsverhalten.

08:00 - 09:00

SAAL 2

Empfang

Thomas Kleinen

Herzlich Willkommen

08:45 - 09:00

SAAL 2

Eröffnung

Thomas Kleinen

09:00 - 10:30

SAAL 2

Beziehung und Bindung - verhaltensökologische und evolzionsbiologische Vorüberlegungen

 

PD Dr. Gansloßer
Gerade im Sozialsystem der Hundeartigen finden wir eine Reihe von Beziehungstypen und die soziale, nicht-sexuelle Paarbindung als wichtige Prädispositionen für das später entstandene Mensch-Hund-Kooperationsteam. Ökologische, paläontologische und ethologische Befunde lassen auch nahelegen, dass zuerst die gemeinsame Reviernutzung und -verteidigung, dann die gemeinsame Jungtieraufzucht entstand, und die im Mensch-Hund-Bereich oft so hochgelobte Gruppenjagd eher ein sekundäres nützliches Beiwerk und nicht primäre Ursache für die kooperative Sozialstruktur der Caniden war.
Dies hat auch erherbliche Bedeutung für die Übertragung auf ethologisch sinnvolle Vorgehensweisen im Mensch-Hund-Kontext.

10:30 - 10:45

Pause

Kaffeepause & Posterpräsentation

10:45 - 12:15

SAAL 2

Bindung zwischen Mensch und Hund

 

Gudrun Iris Schöberl Ph.D.
Die Beziehung zwischen Hunden und ihren Menschen wird oft als Bindung bezeichnet. In diesem Vortrag werden die Grundlagen der Bindungstheorie erläutert sowie Evidenz für die Anwendbarkeit der Bindungstheorie auf die Mensch-Hund Beziehung dargestellt. Damit können positive Effekte der Beziehung für Mensch und Hund erklärt werden. Aber nicht jede Mensch-Hund Bindung ist sicher. Es finden sich ebenso unsichere Bindungsmuster, welche sich auch in der Physiologie der Interaktionen niederschlagen.

12:15 - 13:15

Pause

Mittagspause
3-Gänge Buffet

13:15 - 14:00

SAAL 2

Stress und Belastung eines Therapiehundes !?

Lisa Koof
Judith Kaudewitz
Der Therapiehund wird immer beliebter und wird mittlerweile in zahlreichen therapeutisch/medizinischen und pädagogischen Bereichen erfolgreich eingesetzt. Dabei ergeben immer mehr Studien den Mehrwert eines Therapiehundes in beispielsweise der Logopädie. Doch aufgrund der Beliebtheit und des positiven Effektes wird immer häufiger übersehen, welche Belastung und Anstrengung ein Einsatz des Hundes darstellen kann und wie anstrengend ein augenscheinliches « nur dabei sein » für den Hund ist. Dabei werden immer häufiger Stresssignale des Hundes übersehen und das Tier viel zu oft und viel zu lang im eigenen Arbeitsfeld als Therapiehund eingesetzt.
Wie belastend und anstrengend kann solch ein Therapieeinsatz für den Hund sein und was muss ich beachten, wenn mein Hund den Spaß an der Therapiehundearbeit behalten soll ?

14:00 - 14:45

SAAL 2

Trennung, Trauer und Trauerverarbeitung

Prof.Dr. Pietrowsky
Die Trennung von einer geliebten Bezugsperson (z. B. durch deren Tod) stellt eines der gravierendsten emotionalen Ereignisse für den Menschen dar. Die darauf folgende Trauerreaktion dient der Bewältigung dieses Ereignisses. Der Trauerprozess kann unterschiedliche Formen annehmen, auch wenn er eine gewisse Regelhaftigkeit aufweist. Nicht immer jedoch gelingt die Trauerverarbeitung und es kann auch zu pathologischen Formen der Trauer kommen. Auch der Verlust eines Hundes als Familienmitglied kann triefgreifende Trauerreaktionen und –prozesse auslösen.
In dem Vortrag werden die menschlichen Trauerreaktionen auf den Verlust geliebter Menschen oder Tiere beschrieben und die psychotherapeutischen Maßnahmen bei pathologischer Trauer vorgestellt. Da Trauer – als Reaktion auf Trennung – auch den Tieren eigen ist, werden Parallelen zur Trauer bei Tieren gezogen.

14:45 - 15:45

SAAL 2

Hundegestützte Traumatherapie

Dr. Karin Hediger
Das Konzept „One Health“ ist im wissenschaftlichen Diskurs auf dem Vormarsch. Gerade auch für den Bereich der Mensch-Tier Beziehung eignet es sich als konzeptuellen Rahmen und wird neuerdings vermehrt angewendet. Doch was bedeutet dies für die beiden noch eher jungen Forschungsgebiete? Und wie kann One Health dazu beitragen, die gesellschaftliche Bedeutung von Hunden aufzuzeigen? Im Referat wird entlang dieser Fragen aufgezeigt, welche Rolle Hunde in unserer Gesellschaft spielen und welche Rolle hierbei tiergestützte Interventionen spielen.

15:45 - 16:00

SAAL 2

Diskussion

Prof. Dr. Schröder
Judith Kaudewitz
Diskussion und Ausblick in die zukünftige Forschung der Mensch - Hund Interaktion
In einem kurzen Statement sollen die Ergebnisse der aktuellen Forschung zur Hund-Mensch-Interaktion zusammengefasst und integriert werden. Ob es uns gelingen wird auch in Zukunft die einzigartige Beziehung von Hund und Mensch zu fordern und zu fördern und dabei den Bedürfnissen der individuellen Spezies gerecht zu bleiben oder zu werden, wird eine Frage der Zukunft bleiben. Doch bereits heute haben wir Einfluss auf die Entwicklung des gemeinsamen Weges von Hund und Mensch, Seite an Seite. Unter Berücksichtigung relevanter tierschutzrechtlicher, veterinärmedizinischer, sowie humanpsychologischer Aspekte möchten wir einen Weg weisen, auf dem Hund und Mensch, Seite an Seite ein Leben lang gesund und glücklich gehen können.