Kurze Biografie

 

 

Thomas Kleinen-Bassy hat an der Universität Maastricht Psychologie und Neurowissenschaften studiert und 2017 seine Approbation zum Psychologischen Psychotherapeuten erhalten.
Während seines Studiums hat er sich bereits mit dem Verhalten von Hunden beschäftigt und sich zum Hundetrainer weitergebildet. Hundetrainer, zertifiziert durch die Tierärztekammer Schleswig-Holstein. 2014 hat er Luna's Hundeschule, heute Euregio Tierakademie, gegründet und im Oktober 2015 den ersten Jahrgang seiner "Ausbildung zum Hundepsychologen" erfolgreich gestartet. Im November 2016 organisierte und leitete er erfolgreich die erste Tagung „Hund und Psychologie“ zum Thema „Der Hund: Individuum und Teil der Gesellschaft. In seinem Forschungsprojekt in Assoziation mit dem IEMT-Schweiz erforscht Herr Kleinen das Interaktionsverhalten von Kindern und Hunden.

Als Veranstalter der Tagung "Hund & Psychologie" hat sich Thomas Kleinen-Bassy das Ziel gesetzt, eine wissenschaftliche Integration der Psychologie rund um Hund und Mensch unter tierschutzrechtlichen, veterinärmedizinischen und humanpsychologischen Aspekten zu vereinen.

Tagung Hund Psychologie Aachen Veranstalter und Referent Thomas Kleinen MSc

Referenzen:

  • Veranstalter der Tagung "Hund & Psychologie"
  • Mehrjährige Praxiserfahrung in Therapie und Forschung an unterschiedlichen universitären Einrichtungen und akademischen Lehrkrankenhäusern mit Schwerpunkt Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters sowie Erwachsenenalters und in Psychotherapeutischer Praxis für Erwachsene sowie Kinder und Jugendliche.

Tätig bei: EUREGIO TIERAKADEMIE - Interdisziplinäres Forschungs- und Ausbildungszentrum

Webseite: www.eta-ifa.de

Vorträge:

 

Hund & Psychologie: Einführung in den aktuellen Stand der praktischen Arbeit der Wissenschaft der Mensch-Hund-Interaktion.
Seite an Seite, ein Leben lang. Das Zusammenleben von Hund und Mensch fasziniert uns schon seit jeher. Auf Basis der modernen Wissenschaft hat sich der Umgang mit dem Hund und das Zusammenleben von Hund und Mensch gewandelt. Die Aufgaben und Anforderungen an den Hund haben sich im Rahmen dieses Wandels ebenfalls verändert. Einst war es noch die Aufgabe des Hundes, Haus und Hof zu bewachen oder den Menschen bei der Jagd zu begleiten. Heute begleitet der Hund den Psychologen oder Pädagogen bei seiner Arbeit. Welche Aufgaben stellen wir dem Hund im Therapie und Assistenzhundesetting und ist der Hund diesen wirklich gewachsen? Welchen Einfluss hat der Hund auf den Menschen und wie können Hund und Mensch sich im Alltag gegenseitig unterstützen? In diesem Beitrag werden die Chancen und Probleme der engen Beziehung zwischen Hund und Mensch in der praktischen Arbeit aus wissenschaftlicher, tierschutzrechtlicher, humanpsychologischer und veterinärmedizinischer Sicht erörtert. Können Hund und Mensch ein Leben lang Seite an Seite zusammenarbeiten und den Bedürfnissen der jeweiligen Individuen dabei gerecht werden?

 

Hund & Psychologie: Einführung in den aktuellen Stand der Wissenschaft der Mensch-Hund-Interaktion.
Seite an Seite, ein Leben lang. Das Zusammenleben von Hund und Mensch fasziniert uns schon seit jeher. Die moderne Wissenschaft ermöglicht es uns, den Hund nicht mehr nur auf Verhaltensebene, sondern auch auf neuropsychologischer Ebene kennen zu lernen. Auch wenn viele subjektive Empfindungen des Hundes unerforscht bleiben werden, können wir anhand bildgebender Verfahren sowie Vergleichen von Hirnstrukturen und deren Funktionen beim Menschen ein viel klareres Bild von den inneren kognitiven und emotionalen Prozessen des Hundes erlangen. Diese Erkenntnisse haben Auswirkungen auf den Umgang mit dem Hund und sollten auch bisherige Erziehungsmethoden hinterfragen. In diesem Beitrag werden die Chancen und Probleme der engen Beziehung zwischen Hund und Mensch aus wissenschaftlicher, tierschutzrechtlicher, humanpsychologischer und veterinärmedizinischer Sicht erörtert. Können Hund und Mensch ein Leben lang Seite an Seite gehen und den Bedürfnissen der jeweiligen Individuen dabei gerecht werden?

 

Diskussion und Ausblick in die zukünftige Forschung der Mensch-Hund-Interaktion.
In einem kurzen Statement sollen die Ergebnisse der aktuellen Forschung zur Hund-Mensch-Interaktion zusammengefasst und integriert werden. Ob es uns gelingen wird, auch in Zukunft die einzigartige Beziehung von Hund und Mensch zu fordern und zu fördern und dabei den Bedürfnissen der individuellen Spezies gerecht zu bleiben oder zu werden, wird eine Frage der Zukunft bleiben. Doch bereits heute haben wir Einfluss auf die Entwicklung des gemeinsamen Weges von Hund und Mensch, Seite an Seite. Unter Berücksichtigung relevanter tierschutzrechtlicher, veterinärmedizinischer, sowie humanpsychologischer Aspekte möchten wir einen Weg weisen, auf dem Hund und Mensch, Seite an Seite ein Leben lang gesund und glücklich gehen können.

 

Podiumsdiskussion: Chancen und Probleme des Einsatzes von Hunden in tiergestützten Interventionen.

Moderation: Thomas Kleinen und Ralf Meurer

Teilnehmer: Dr. Karin Hediger, Prof. Bernd Schöder, Pfarrer Dr. Karl-Heinz Bassy und Dr. Ariane Volpert, Mirko Tomasini

In dieser Podiumsdiskussion geht es zunächst um den Einsatz von Hunden im Zusammenleben mit dem Menschen bis hin zu therapeutischen Maßnahmen des Menschen mit dem Hund. Experten aus verschiedene Bereichen sollen konkrete Themen an Hand von wissenschaftlich belegten Ansätzen und Fallbeispielen diskutieren und die Optionen, Notwendigkeiten und Möglichkeiten eines integrativen Therapieansatzes mit Hilfe eines Hundes abwägen. Die Diskussionsteilnehmer sollen jeweils ihren Standpunkt aus den verschiedenen Fachbereichen darlegen und gemeinsam das Thema aus tierschutzrechtlicher, humanpsychologischer, veterinärmedizinischer und therapeutischer Sicht beleuchten.