Kurze Biografie

 

Als ich 1986 mit dem Studium buddhistischer Lehre und meiner Meditationspraxis begann, waren Achtsamkeitsübungen noch nicht sehr weit verbreitet. Als praktizierende Zen-Buddhistin war ich eher ein Sonderling. Zu dieser Zeit arbeitete ich in der molekularbiologischen Grundlagenforschung und ging, im weitesten Sinne der Frage nach: „Wie entsteht Leben?“. Mit Meditation konnten meine Kollegen wenig anfangen.
Im Laufe der Zeit wurde mir die Frage wichtiger: „Wie gehe ich mit diesem Leben um?“.
Also studierte ich Psychologie und Soziologie. Nach dem Studium und der systemischen Therapieausbildung fand ich 2006 eine interessante Anstellung in der Psychiatrie einer großen Universitätsklinik. Vor ein paar Jahren schloss ich die Ausbildung zur Achtsamkeitstherapeutin ab. Seit 2016 biete ich Achtsamkeits- und Meditationskurse an.

Tagung Hund Psychologie Referent Elisabeth Brügmann

Referenzen:

Psychologin (B.A.)
Psychotherapeutin (HPG)
Systemische Therapieausbildung
MBSR/MBCT-Therapeutin

Vorträge:

 

 

Grundlagen der Achtsamkeit und Meditation

 

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,
in diesem Tagesseminar möchte ich Ihnen einen Einblick geben, wie Achtsamkeitsübungen wirken, angeleitet und durchgeführt werden. Bei der Übung von Achtsamkeit geht es im Kern darum, die Aufmerksamkeitslenkung auf die aktuellen Bewusstseinsinhalte zu lenken, die Konzentrationsfähigkeit für das Gegenwärtige zu schulen und eine wertschätzende Haltung gegenüber Erlebnissen des gegenwärtigen Augenblicks einzunehmen. In diesem Seminar möchte ich Ihnen das Schulungsprogramm von Jon Kabat-Zinn (MBSR), die therapeutische Anwendung nach Teasdale, Segal & Williams (MBCT) und Aspekte der Metakognitiven Therapie von Adrian Wells vorstellen.
In der aktuellen Meditationsforschung wird die Auswirkung von Achtsamkeit auf das Gehirn erforscht. Kann man durch eine regelmäßige Meditationspraxis besser mit Stress umgehen oder Emotionen regulieren? Ist es möglich mit Depressionen oder Schmerzen heilsam umzugehen?
Wird man leistungsfähiger und kreativer durch Achtsamkeitstraining? Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass regelmäßiges Achtsamkeitstraining Auswirkungen auf das Gehirn und Wohlbefinden hat. Auf einige Forschungsergebnisse werden wir im Rahmen des Seminars eingehen. Das Forschungsteam in dem ich mitwirke, untersucht die Reduktion von Stressreaktionen, nach einem Achtsamkeitstraining.